Wolf                                                                                                                Text und Musik: Jutta König
 
Du warst noch so jung
und immer an einem anderen Ort.
So viel ist passiert
und  immer wieder gingst du fort.
 
Du hast im Winter gefroren,
sie nahm dich mit nach Haus’.
Du sagtest, du suchst Wärme,
doch lange hieltst du es nicht aus.
 
Ref.:       Du bist so ruhelos und immer auf’m Sprung
              und immer auf der Suche nach dem Irgendwas.
              Die Nacht ist der Tag und wie ein Wolf
              streifst du hungrig durch die Nacht.
 
So viel Zeit ist vergangen,
du läufst noch immer diesen Weg.
Und wenn der Sommer kam,
hast du dich nach dem Herbst gesehnt.
 
Bridge:  Du hast so viel geseh’n
              du hast vieles mitgemacht.
              Es gingen Freunde fort,
              in die helle, lange Nacht.
 
Manchmal so weit weg
und so viel Einsamkeit in dir.
Du ertränkst die Gedanken
und sie sieht es und sie spürt …
 
Ref.:       Du bist so ruhelos und immer auf’m Sprung
              und immer auf der Suche nach dem Irgendwas.
              Die Nacht ist der Tag und wie ein Wolf
              streifst du hungrig durch die Nacht.
 
              Du bist so ruhelos und immer auf’m Sprung
              und immer auf der Suche nach dem Irgendwas.
              Die Nacht ist der Tag und wie ein Wolf
              streifst du hungrig durch die Nacht.
 
              Du bist so ruhelos und immer auf’m Sprung,
              hör’ auf zu lauern, zieh’ endlich deine Stiefel aus
              und schau’ sie nicht so an,
              von ihr kommt nichts Böses an dich ’ran.