Solange es dich gibt                                                                                          Text und Musik: Jutta König
 
 
Manchmal fragst du dich, was das alles hier soll,
manchmal fragst du dich, ob es geht, und
ob der Boden hält, auf dem du stehst.
Manchmal sitzt du da, fühlst dich verlassen und allein
fühlst dich von allem getrennt, und du denkst dich ganz klein.  
 
Manchmal fühlst du dich ganz stark und du spürst auch
es geht weiter so, wie du es willst
und du, du lässt einfach gescheh’n.
Manchmal bist du sicher, dass es wirklich funktioniert,
manchmal bist du durch die Angst paralysiert, und du denkst …
 
Solange, wie es den Himmel gibt,
solange, wie die Erde besteht,
solange, wie es mich hier gibt,
gibt es immer, gibt es immer, immer einen Weg.   
 
Manchmal denkst du, du hältst es einfach nicht mehr aus,
manchmal fühlst du dich in dir nicht zu Haus’.
Manchmal umarmst du die ganze Welt und
manchmal verbaust du dir mal wieder deinen Weg und
du suchst nach Brücke oder Steg.
 
SOLO     
 
Manchmal zweifelst du ob es geht wie du willst und
du denkst nach, wie es früher einmal war.
Es gab Zeiten, da hattest du dich
mit ganz viel Mut erlebt, und manchmal
hast du einfach so, ohne verbiegen gelebt,
und du weißt …  
 
Solange, wie es den Himmel gibt,
solange, wie die Erde besteht,
solange, wie es dich hier gibt,
gibt es immer, immer einen Weg.   
Solange wie der Regen fällt,
solange, wie es Sommer gibt,
solange sich das Korn im Winde wiegt,
gibt es immer, immer einen Weg.   
Solange, wie du atmen kannst,
solange, wie du tanzen willst,
und du siehst, die Angst verblasst,
solange du gute Gedanken hast.
Solange, wie du es willst, 
solange, wie du an dich glaubst,
gibt es immer,
gibt es immer, 
gibt es immer,   
immer einen Weg.